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Grundschulförderklasse (GFK)

1. Organisation

Die GFK ist eine staatliche Einrichtung, deren Träger das Land und die Gemeinde ist. Im Schuljahr 1991/92 wurde die GFK  an der Grundschule Oberer Graben eingerichtet und ist organisatorisch der Grundschule angegliedert. Ihren Ursprung hat die GFK im Vorschulkindergarten, der im Schuljahr 1982/83 erstmals am Oberen Graben eingerichtet wurde.

Herr Raymund Praschak, Schulleiter der Grundschule, ist auch Leiter der GFK. Die pädagogische Verantwortung für die Förderung und Betreuung der Kinder liegt in der Hand einer Erziehungskraft.

Veser Frau Veser, Lehrerin in der GFK, betreut seit dem Schuljahr 2017/18 die Kinder mit 28 Wochenstunden. Wir haben momentan eine Gruppe mit 18 Kindern. Der Stundenplan ist zeitlich dem der ersten Klasse angepasst und umfasst 20 bis 22 Stunden pro Woche. Den großen Teil dieser Zeit verbringen die Kinder in der Großgruppe und die restliche Zeit in der Kleingruppe. Je nach Bedarf gibt es auch Einzelbetreuung, in der sich eine Lehrkraft mit einem einzelnen Kind beschäftigt. Die Kinder verbringen von Montag – Freitag den Vormittag in der GFK.

Die festgelegten Zeiten sind für das Kind verbindlich. Es sollte pünktlich und regelmäßig die GFK besuchen.

Die GFK können zurückgestellte Kinder der gesamten Großen Kreisstadt Leutkirch besuchen. Die Schülerbeförderung für Kinder, die außerhalb des Stadtgebietes wohnen, wird vom Schulträger organisiert. Die Eltern bezahlen einen Eigenanteil von z.Zt. 18,50 €/Monat.

 

Mitarbeit der Lehrer

Aus pädagogischen und organisatorischen Gründen arbeiten einige Lehrer unserer Grundschule stundenweise an der Grundschulförderklasse (GFK) mit. Die Zuweisung der Lehrerstunden erfolgt durch das Staatliche Schulamt. Die Mitwirkung der Grundschullehrer an der GFK gehört zu den ordentlichen Dienstaufgaben der Lehrer. Bei der Mitarbeit der Lehrer achtet die Schulleitung auf Kontinuität. Die Mitarbeit der Lehrer ist in regelmäßiger Absprache mit den Erziehungskräften den jeweiligen Erfordernissen der GFK angepasst und umfasst Einzel- und Gruppenförderung. Die Erziehungskräfte und die Lehrer, die bei der Betreuung und Förderung der Kinder mitwirken, befassen sich in regelmäßigen Besprechungen mit den Fortschritten sowie mit den Förder- und Betreuungsschwierigkeiten der einzelnen Kinder und erarbeiten gemeinsame Vorschläge zur wirksamen Förderung dieser Kinder.

 

Förderungs- und Betreuungszeit

Die Förderungs- und Betreuungszeit für jedes Kind soll 22 Wochenstunden betragen. Die Grundschulförderklasse kann in einzelnen Stunden geteilt werden. Die gemeinsame Förderungs- und Betreuungszeit soll jedoch mindestens 13 bis 15 Stunden betragen. Erforderlichenfalls können Kinder parallel zur Gruppenbetreuung durch Lehrer oder Erzieher zusätzlich noch einzeln gefördert werden. Die Einzelförderung sollte eine zeitlich begrenzte Maßnahme sein und für das einzelne Kind nicht mehr als 2 Wochenstunden betragen. Für den Beginn der Betreuung am Vormittag sind die jeweils geltenden Regelungen über die Festsetzung der Unterrichtsstunden für die 1. Klasse der Grundschule maßgebend. Die Betreuung in der 6. Unterrichtsstunde soll möglichst vermieden werden. Eine pädagogisch angemessene Stundenverteilung macht in der Regel eine Betreuung an mindestens zwei Nachmittagen erforderlich. Bei der Gestaltung des Stundenplans sind örtliche Gegebenheiten (z.B. Fahrwege für die Kinder) zu berücksichtigen. Samstags werden die Kinder nicht betreut.

 

2. Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme in die GFK erfolgt in der Regel nur zu Beginn eines Schuljahres. Ein Kind kann dann in die GKF aufgenommen werden, wenn es vom Schulbesuch zurückgestellt wurde.

Es sind schulpflichtige Kinder, die die körperliche, geistige oder soziale Schulreife noch nicht voll erreicht haben.

Gründe für die Zurückstellung können Entwicklungsverzögerungen in einem oder in mehreren Bereiche sein: zum Beispiel die Gesundheit

  • - der körperliche Zustand
  • - die Wahrnehmung
  • - die Sprache
  • - die Motivation
  • - das Sozialverhalten

 

3. Ziele und Inhalte der GFK

Die Grundschulförderklasse hat die Aufgabe, schulpflichtige, gemäß § 74 Abs. 2 SchG vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder zur Grundschulfähigkeit zu führen! Durch gezielte Förderung und freies Spielen sollen sie in ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung so gefördert werden, dass eine Aufnahme in die Grundschule möglich wird - hierbei kommt dem sozialen Lernen innerhalb der Gruppe besondere Bedeutung zu.

Es gehört nicht zu den Aufgaben der Grundschulförderklasse, Lerninhalte des Anfangsunterrichts der Grundschule vorweg zu nehmen oder einzuüben.

Für zurückgestellte Kinder mit leichten sprachlichen Behinderungen können entsprechende sprachheilpädagogische Maßnahmen durchgeführt werden. Kinder mit Behinderungen, für die aufgrund ihres pädagogischen Förderbedarfs der Besuch einer Sonderschule angebracht erscheint, werden nicht aufgenommen! Dasselbe gilt für Kinder, die Defizite in der Beherrschung der deutschen Sprache haben.

Das Kind erfährt eine spezielle Förderung, die es befähigen soll, die spätere Schulzeit erfolgreich zu durchlaufen. Gefördert werden vor allem die Wahrnehmungsbereiche, sowie die sprachlichen, feinmotorischen und rhythmischen Fähigkeiten. Die ganzheitliche Persönlichkeitsentfaltung des Kindes steht im Mittelpunkt. Die GFK bietet den Kindern einerseits genügend Zeit zum freien Spielen, andererseits sollen sie aber verstärkt über gelenktes Spielen, eine anregungsreiche Lernumgebung, Montessori – Material und gezielte Übungen u.a. individuell gefördert werden. Besondere Schwerpunkte der Arbeit in der GFK sind weiterhin die Spracherziehung, die Förderung der Spielfähigkeit, die Sozialerziehung sowie der gesamte musische Bereich wie Musik, Malen und Werken. Ferner werden diejenigen Fähigkeiten und Fertigkeiten gezielt gefördert, die für das 1. Schuljahr wichtig sind. Die GFK fördert das bewusst geübte Unterscheiden von Formen, Größen und Farben, aber auch das Hören und Unterscheiden von Lauten. Dies ist sowohl für den Leselernprozess als auch für mathematische Grundkenntnisse von Bedeutung. In groß – und kleinmotorischen Übungen werden die Bewegungsabläufe geschult und Grundformen eingeübt, die für das Schreibenlernen Grundvoraussetzung sind.

Dadurch, dass die GFK im Schulgebäude untergebracht ist, gewöhnen sich die Kinder schon an den äußeren Rahmen des Schulalltags. Bei gegenseitigen Klassenbesuchen und in der großen Pause auf dem Schulhof lernen sich GFK – Kinder, Schüler und Lehrer gegenseitig kennen.

Drei Stunden pro Woche erhalten die Kinder regulären Sportunterricht, davon eine Stunde Schwimmunterricht im Lehrschwimmbecken am Oberen Graben.

Wichtige Punkte ür eine erfolgreiche Arbeit in der GFK sind

- eine engere Verzahnung zwischen GFK und GS

- eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften der GFK und Grundschule

- gemeinsame Planung und Durchführung der Fördermöglichkeiten. Dies geschieht vor allem im psychomotorischen Bereich.

 

Es wäre gut, wenn sich Eltern, die ein Kind vom Schulbesuch zurückstellen lassen möchten, schon vor der Entscheidung mit der Erzieherin des zuständigen Kindergartens bzw. auch mit der Kooperationslehrerin aus der Grundschule in Verbindung setzen. Die Erzieherin der GFK , sowie die Schulleitung beraten Sie gerne.

Sekretariat  07561 / 98596-10
GFK  07561/98596-14

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