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Abschied von Schulleiter Raymund Praschak


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Liebe Eltern,

 

das spanische Wort „Jubilación“ steht für Pensionierung, Ruhestand oder Rente und drückt so viel Positives aus. Deshalb habe ich dieses spanische Wort gewählt, um mich nach über 27 sehr schönen Jahren von der Grundschule Oberer Graben zu verabschieden. Zehn Jahre davon als Konrektor und elf Jahre als Schulleiter konnte ich mit einem wunderbaren Schulteam - eingeschlossen ist hier das überdurchschnittlich engagierte Kollegium, Frau Ursula Horn als Juwel im Sekretariat und ein perfekter Hausmeister Thomas Kleine - die Verantwortung für diese Schule übernehmen. Für diese tolle und jahrelange Unterstützung bedanke ich mich recht herzlich.

Ein großes Dankeschön richte ich auch an die vielen aktiv mitarbeiteten Eltern, die im Schulförderverein, im Elternbeirat, der Schulkonferenz und vor allem bei der Festhallenbewirtung mitgeholfen haben, daran zu arbeiten, aus der Grundschule Oberer Graben eine tolle Schule mit einem sehr guten Ruf zu machen. Namentlich nennen möchte ich Katrin Grabher und Andrea Schneider von der Festhallenbewirtung, Frau Cornelia Stotz als Fördervereinsvorsitzende und Daniela Birkenmaier, unsere Elternbeiratsvorsitzende. Das sehr gute und konstruktive Miteinander ist nicht normal und ein Alleinstellungsmerkmal des Oberen Graben.

Zusammenfassend darf ich zum Ende meines aktiven Arbeitslebens deshalb wirklich von „Jubilación“ sprechen, also einem „jubelnden“ Zurückblicken auf eine sehr gute Zusammenarbeit.

Dankeschön nochmals für alle großen und kleinen Unterstützungen, die ich in den vergangenen Jahren von euch/Ihnen erfahren durfte.

Für die Zukunft bin ich froh und auch gewiss, dass Frau Ayse Ammermann, die kommissarisch den Oberen Graben leiten wird, weiterhin diese sehr gute Unterstützung erfahren wird.

Was mir in meiner Jubilación, neben diesen erwähnten Personen fehlen wird, ist das so oft aus Kindermund gehörte „Guten Morgen Herr Praschak“, das mich ins Rektorat und in den Arbeitstag begleitet hat.

 

Auf Wiedersehen

 Raymund Praschak

 

 

 

Im Internet kursiert ein Text, so schön und wahr, dass ich ihn hier gerne an Sie, liebe Eltern, weitergebe, ohne den Urheber zu kennen:

 

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

GiesskanneAls Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.

Wir aßen Kekse, Brot mit viel Butter und Zucker, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.

matsxchWir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Keiner brachte uns und keiner holt uns ... Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So was!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.

„Sicher ein Text zum Schmunzeln, in vielen Bereichen durch die heutigen Lebensverhältnisse nicht mehr vorstellbar, aber es entspricht der Wahrheit: So bin auch ich aufgewachsen!“

 

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